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17. November 2018

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Lieber tot als sündigen

22.11. im Kloster Frenswegen - Gesprächsabend über die Lübecker Märtyrer

Aktuell läuft die Ausstellung zu den Lübecker Märtyrern im Kreuzgang des Klosters Frenswegen. Sie ist täglich geöffnet. (Foto: Ulrich Hirndorf)

Glauben ökumenisch bezeugen - bis in den Tod?

Was sind beeindruckende Glaubenszeugen und –zeuginnen unserer Zeit? Was bewegt bis heute an dem gemeinsamen Widerstand gegen das Nazi-Regime, der die vier so genannten „Lübecker Märtyrer“ auch gemeinsam bis zur Hinrichtung vor 75 Jahren geführt hat? Zwischen den drei katholischen Kaplänen und dem evangelischen Pastor Stellbrink entwickelte sich eine ungewöhnliche Verbundenheit zu einer Zeit, in der die Konfessionen strikt getrennt lebten und agierten. Das Kloster Frenswegen lädt am Donnerstag, 22.11.2018 um 19:30 Uhr zu einem Gesprächsabend „Selig, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden?“ ein. Superintendent Dr. Bernd Brauer und Domkapitular Reinhard Molitor fragen nach dem Vermächtnis der Lübecker Märtyrer und nach dem, was sie der Ökumene heute zu denken geben. Der Abend wird moderiert von der katholischen Studienleiterin Dr. Stephanie van de Loo.

Welche Herausforderungen zeigen sich für Christen heute, in Politik und Gesellschaft ein aufrichtiges, konsequentes Glaubenszeugnis zu leben? Es gibt wohl kaum einen passenderen Ort als das Kloster Frenswegen, um diesen Fragen in einem offenen ökumenischen Gespräch aus Anlass der Ausstellung zu den Lübecker Märtyrern nachzugehen. Die Ausstellung mit Informationstafeln und aussagekräftigen Darstellungen der Nordhorner Künstlerin Julia Siegmund ist noch bis zum 29.11.2018 im Kreuzgang zu sehen. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.