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3. Oktober 2018

Nachricht

Tsunamihilfe Indonesien

Diakonie Katastrophenhilfe ruft zu Spenden auf

Die Menschen in Indunesien stehen zum Teil vor dem Nichts nach dem Tsunami und sammeln aus den Hausüberresten, was noch brauchbar ist. (Foto: Diakonie)

Auf der indonesischen Insel Sulawesi  sind nach einem Tsunami über 1300 Menschen ums Leben gekommen. Die Flutwelle hat zahlreiche Häuser weggerissen, binnen kürzester Zeit wurden Straßen überflutet. Nun müssen Vermisste schnellstmöglich geborgen und das genaue Ausmaß der Katastrophe analysiert werden. „Indonesien wurde erneut von einer immensen Naturkatastrophe heimgesucht. Schon wieder hat ein Tsunami unvorstellbares Leid für tausende Familien gebracht“, sagt Cornelia Füllkrug-Weitzel, Präsidentin der Diakonie Katastrophenhilfe. „Wir dürfen die Menschen in dieser schweren Stunde nicht alleine lassen. Daher rufen wir dringend zu Spenden auf.“ Der Ev.-luth. Kirchenkreis Emsland-Bentheim unterstützt diesen Aufruf. Viele Gemeinden haben schon spontan in den Gottesdiensten Kollekten für die Katastrophenregion und die betroffenen Menschen gesammelt.

Zwei Erdbeben und ein darauffolgender Tsunami hatten am Freitagabend (Ortszeit) die indonesische Insel Sulawesi erschüttert. Laut aktuellen Angaben sind mindestens 832 Menschen ums Leben gekommen. Das Erdbeben und der Tsunami haben vor allem in der Provinz Zentralsulawesi mit der Haupstadt Palu schwere Schäden angerichtet und tausende Häuser zerstört. „Die erschreckend hohen Opferzahlen kommen bislang nur aus der Provinzhauptstadt Palu. Wir befürchten, dass die Zahlen in den kommenden Tagen noch steigen werden, da der Tsunami auch andere Orte an der Westküste Sulawesis getroffen hat“, sagt Martin Keßler, Leiter der Diakonie Katastrophenhilfe.

Auch wenn bisher wenige Informationen vorliegen, rechnet die Diakonie Katastrophenhilfe damit, dass vor allem Nahrungsmittel und Notunterkünfte gebraucht werden, da zahlreiche Familien ihr Zuhause durch das Erdbeben und den darauffolgenden Tsunami verloren haben. „Wir sind im Austausch mit unseren Partnerorganisationen auf Indonesien und prüfen jetzt schnellstmöglich, womit wir am besten helfen können“, sagt Keßler. Erst im August starben etwa 500 Menschen auf Lombok, nachdem die Insel von mehreren schweren Erdbeben getroffen wurde. Indonesien liegt innerhalb des Pazifischen Feuerrings und wird daher sehr häufig von Erdbeben erschüttert.

Die Diakonie Katastrophenhilfe bittet um Spenden

Diakonie Katastrophenhilfe, Berlin,

Evangelische Bank,

IBAN: DE68 5206 0410 0000 5025 02

BIC: GENODEF1EK1

Stichwort: Erdbebenhilfe Indonesien

Online unter: www.diakonie-katastrophenhilfe.de/spende/