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13. Januar 2018

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Bewerben Sie sich in den Kirchenvorstand !

2018 ist Wahljahr für evangelische Gemeinden

Kandidatensuche
Der Kirchenkreistagsvorstand ruft Interessierte Gemeindeglieder auf, ihre Gaben und fähigkeiten als Kirchenvorsteherin oder Kirchenvorsteher einzubringen. (Bild: Mathis Block-Jacobs)

27 Gemeinden im lutherischen Kirchenkreis Emsland-Bentheim suchen neue Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher für die Gemeindeleitung. Am 11. März sind alle Wahlberechtigten der 65.000 Gemeindeglieder aufgerufen, aus den Kandidatenlisten 151 Frauen und Männer zu wählen. Weitere 53 werden zusätzlich berufen. Doch damit gewählt werden kann, müssen natürlich genügend Christen bereitstehen, die sich für das verantwortungsvolle Ehrenamt interessieren.

Der Vorstand des Kirchenkreistages (Regionalsynode) , der in dieser Woche beriet, ruft interessierte Kirchenmitglieder ab 18 Jahren dazu auf, sich bei den amtierenden Kirchenvorstehern oder den Pastorinnen und Pastoren über die Aufgaben eines Kirchenvorstehers zu informieren. Wahlvorschläge können bis zum 22.Januar bei den Pfarrämtern eingereicht werden. Wie die stellvertretende Vorsitzende des Kirchenkreistagsvorstands, Pastorin Christa Olearius betonte, sei viel Platz in der Kirche von heute für frisches Engagement in den Kirchenvorständen. Man freue sich über junge und ältere Menschen mit ganz unterschiedlichen Lebenserfahrungen, Begabungen und Interessen, die sich aktiv einbringen möchten.

Wie dieses Einbringen aussieht, erläutert Vorstandsmitglied Pastor Ulrich Hirndorf: „Der Kirchenvorstand ist gemeinsam mit dem Pastor, der bei Abstimmungen auch nur eine Stimme hat, das Leitungsgremium der Gemeinde und damit die Geschäftsführung. Sie entscheidet über das Gemeindeprofil, also das Aushängeschild bzw. die Schwerpunktarbeit einer Gemeinde, kann eigene Akzente und Themen einbringen und ist „die Kirche“. Wer also „die Kirche“ verändern möchte, zukunftsfähig gestalten, interessante Gemeinden erleben, der sollte aktiv in einem Kirchenvorstand mitarbeiten und kandidieren. Frommsein schadet nicht, ist aber keine Voraussetzung. Eher die Fähigkeit, ganz im Sinne Luthers, mal Sachen kritisch zu hinterfragen und über die Turmspitze der eigenen Gemeinde hinauszuschauen. Deshalb lautet das Motto der Wahl 2018 auch Kirche mit mir. Anders geht es nämlich nicht“

Zum Gemeindemanagement, so ergänzte der Leiter des Kirchenkreisamts Meppen, Daniel Aldag  gehörten monatliche Kirchenvorstandssitzungen sowie die Mitarbeit in Arbeitsgruppen zu ganz unterschiedlichen Themen. Von Friedhofsgestaltung, Gemeindehausumbauten, Finanzfragen, über die Gestaltung der Kinder- und Jugendprojekte, Ausrichtung der Konfirmandenarbeit bis hin zu  Diakonie und KiTa Fragen reiche die Fülle der Angebote. Superintendent Bernd Brauer wirbt ebenfalls dafür, als Kandidat oder Kandidatin den Hut in den Ring zu werfen und betonte, dass die Kirchenvorstände von einem Netzwerk von Fachleuten in Landeskirche, Kirchenkreisamt und Kirchenkreis unterstützt werden: “Ehrenamtliche Arbeit bei Kirche ist eine Herausforderung, die sehr befriedigend sein kann. Im Team mit anderen was auf die Beine zu stellen, Mittel an die Hand zu bekommen, um etwas zu bewegen. Im Miteinander von Ehren- und Hauptamtlichen auf Augenhöhe gemeinsam etwas zu gestalten, das zeichnet Evangelische Kirche aus.

Weitere Informationen für Interessierte unter

https://kirchenvorstand.wir-e.de und http://www.kirche-mit-mir.de